Winterfahrt 2008 nach Leogang/Saalbach/Hinterglemm im Pinzgau/Salzburger Land/Österreich

 

Winterfahrt 2008 nach Leogang/Saalbach/Hinterglemmim Pinzgau/Salzburger Land/Österreich

 
 

Leogang
Das Dorf und das gesamte Gemeindegebiet heißt mundartlich Loigam oder Loigang. 

„Loi“ ist ein vordeutscher Name für Wasser – vergleichsweise Schwaschtsloi“  (Schwarzleo). Dies entspricht „Bach mit dunklem Schwemmsand“. „Gang“ entspricht dem mittelhochdeutschen Begriff für Lauf, Gang, Wasserfall. Leogang wird im Mittelpinzgau als erster Ort nach Saalfelden bereits 928 am 3. Jänner erstmals urkundlich als Liuganga genannt

 
 

Die Leoganger Bergbahnen im Skicircus 
Mit den Asitzbahnen geht es direkt in den Skicircus mit 60 Liftanlagen und über 200 km präparierten Pisten. Der Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang ist eines der größten zusammenhängenden Skigebiete der Alpen. Darüber hinaus finden Sie im Ort selbst noch den Schanteilift, der sogar über eine Flutlichtanlage verfügt.

 
  Mehrere Skifahrer sind einige Tage früher gefahren und haben sich schon mal 
mit dem Skigebiet vertraut gemacht.
 
  Am Sonntag starteten wir mit 12 Skifahrern Richtung Hinterglemm. Über den Asitz und Wildenkarkogel gelangten wir nach Saalbach. Dort mussten wir durch das Dorf laufen zur Bernkogel Sesselbahn. Nach erfolgreicher Abfahrt erreichten wir unser Zwischenziel, den Westernstadl. Eine gemütliche Hütte mit großer Sonnenterasse. Danach ging es erneut hoch mit der Bernkogel Sesselbahn und weiter bis zum Hasenauer Köpfl. Für den 1. Tag sollte es reichen und wir machten uns auf den Heimweg.
 
  Am nächsten Tag hatten wir als Ziel die Limbergalm mit anschließender blauen Talabfahrt über 7 km. Natürlich wieder über den kleinen und großen Asitz Richtung Saalbach. Über die WM-Strecke, Piste 53, erreichten wir den Ort. Erneut zu Fuß wechselten wir zum Schattberg X-Press. Mit der Gondel fuhren wir auf den Schattberg Ost. Nach einer kurzen Abfahrt erreichten wir mit dem Schattberg Sprinter die höchste Stelle, den Schattberg West mit 2.096 m. Jetzt hatten wir uns die Mittagspause in der Limbergalm wohl verdient. Nach herrlicher Abfahrt bestiegen wir in Vorderglemm die Schönleitenbahn Richtung Leogang.
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  Die Pfefferalm hatten wir uns für Dienstag vorgenommen. 
Über den Bernkogel bis zum Reiterkogel quälten wir uns erneut mit einem langen Schlepper und (nur) einem Doppelsessel. Nach einigen Abfahrten belohnten wir uns mit der Einkehr in die Pfefferalm. Eine urige Hütte ohne elektrisches Licht in der Gaststube. Das brauchten wir auch nicht, denn für uns schien die ganze Woche die Sonne. Und hinterm Haus standen Sonnenkollektoren für die Stromversorgung der modernen Küche.
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  Auch den Zwöferkogel am Ende des Saalacher Tales wollten wir erklimmen. Über die WM-Strecke ging es erneut nach Saalbach. Von dort mit dem Schattberg X-Press über den Schattberg Ost zum Schattberg West. Nach der 5 km langen Westabfahrt gelangten wir in Hinterglemm zur Zwölferkogelbahn. Vom Zwölferkogel mit 1.984 m nahmen wir die Talabfahrt bis zur Breitfußalm, siehe rechts. Dort wurden wir mit Live-Musik unterhalten. Nach der Mittags-pause ging es weiter über Hinterglemm, den beiden Schattbergen über die 7 km Jausern-abfahrt bis Vorderglemm. Die Schönleitenbahn brachte uns auf den Heimweg nach Leogang.
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  Am Donnerstag wollten wir noch den Rest des Tales erkunden und bis zum Spieleckkogel auf 1.998 m. Auf Empfehlung des Skilehrers Martin nahmen wir die 7,5 km Talabfahrt nach Viehofen. Von dort sind wir, um den Engpass am Reiterkogel zu umgehen, mit dem Bus bis Lengau und mit der Hochalm- sowie Spieleck Sesselbahn bis zum Spieleckkogel. Für diese wunderschönen Pisten hatte sich die lange Anfahrt gelohnt. Während der Mittagspause auf der Walleggalm hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die West-abfahrt vom Schattberg. Der Rückweg über den Reiterkogel nach Saalbach und der Kohlmaisgipfelbahn verlief unbeschwert. Um eine weitere Busfahrt zu vermeiden, nahmen wir diesmal die Skiroute direkt nach Leogang.
 
  Am letzten Tag gab es noch eine gemütliche Runde mit Einkehr in der Thurneralm und zum Abschluss in das Hüttenmuseum „Alte Schmiede“ am kleinen Asitz. Apres-Ski wurde erneut zünftig auf einem der Hotelzimmer gefeiert. Zum guten Schluss gab es ein Gala-Menü des Hotels mit Rumpsteak auf heißem Stein. 
Das Wetter, die sehr gut präparierten Pisten und auch unsere freundlichen Gastgeber vom „Bäckerwirt“ in Leogang haben uns über-zeugt, dass wir nicht das letzte mal hier unseren Winterurlaub verbracht haben! th 
 
 
Bericht vom Stadtspiegel: