Skifahrt 2008 vom 15.03. – 26.03. nach Italien

 


Skifahrt 2008 vom 15.03. – 26.03. nach Italien 


 

Die Skifahrt führte uns nach Welsberg im schönen Italien. Welsberg liegt inmitten des Pustertals in Südtirol. Von dort aus hat man viele Möglichkeiten verschiedene Skigebiete anzufahren, die mehr oder weniger nah sind.

Wir starteten mit 11 Personen aus Gladbeck in der Nacht vom 15. März und kamen am frühen Nachmittag in Welsberg an. Im Laufe der Tage stießen dann immer mehr Leute aus Österreich, Freiburg und Wetze zu uns. So dass wir Mitte der ersten Woche dann mit über dreißig Personen in Welsberg vertreten waren.

Unser erster Skitag war der Sonntag. Wir entschieden uns zum „warm werden“ zunächst einmal zum Kronplatz zu fahren. Der Kronplatz ist ein 2.275 m hoher Berg, der alle Schwierigkeitsgrade zu bieten hat, von blauen Anfängerpisten bis zu anspruchsvollen schwarzen Pisten. Also für jeden etwas dabei. Das Wetter hat auch ganz gut mitgespielt und somit hatten wir einen schönen ersten Skitag.

Im Laufe der Woche sind wir dann die verschiedenen Skigebiete angefahren. Von Vierschach aus auf den Helm, in Cortina d’Ampezzo auf den Monte Cristallo und für die Kleinen in das, für Kinder sehr gut geeignete, Gebiet von Toblach.

Die am Freitag geplante Tour war dann der Höhepunkt der Woche. Wir entschieden uns die Sella Ronda zu fahren, dass heißt innerhalb eines Tages um die Sella, also einem plateauförmigen Bergstock in den Dolomiten.

Die Sella Ronda bietet die attraktive Möglichkeit viele Pisten kennen zu lernen. Dabei werden das Sellajoch, das Grödnerjoch, der Campolongopass und das Pordoijoch mittels verschiedener Lifte überquert. Für uns hieß das, einen Tag lang die ca. 25 Kilometer lange Strecke rund um das Sellamassiv kennen zu lernen. Da die Sella Ronda in zwei Richtungen befahren werden kann, beschlossen wir mit dem Auto nach La Villa zu fahren und von dort aus per Ski zum Einstieg nach Corvara zu fahren. Geplant hörte sich das Ganze wunderbar an, entspannt morgens frühstücken dann zum Skigebiet, ein bisschen fahren, mittags schön was Essen und dann weiter. So einfach wurde es dann doch nicht. In La Villa angekommen und gestartet, haben wir uns prompt erst mal verloren und es dauerte auch eine knappe dreiviertel Stunde bis wir uns wieder gefunden hatten. Da wir mit einer so großen Gruppe und einem Snowboarder unterwegs waren, stand auch nach kurzer Zeit fest, dass das Pensum in dieser Konstellation nicht zu bewältigen war. Wir beschlossen uns zu Trennen und am Nachmittag dann wieder zu treffen. So weit so gut. Die ganze Aktion kostete uns aber so viel Zeit, dass wir einen Lift nach dem anderen zügig in Angriff nehmen mussten, um noch den letzten Lift zum Auto zu erreichen. Die Mittagspause wurde kurzerhand mit einem „Schneewittchen“ und einer Pipipause ersetzt, weiter ging es. Die ersten zwei Gruppen schafften es dann auch tatsächlich pünktlich an den entsprechenden Liften zu sein und am Auto wieder anzukommen. Allerdings mussten wir Verluste verzeichnen. Die letzte Gruppe, inklusive Snowboarder, wurde dann zwei Orte vor dem Zielpunkt mit dem Auto eingesammelt, da der Lift vor deren Nase geschlossen wurde. Insgesamt war das aber ein wirklich schöner Skitag den im nach hinein niemand missen möchte. Auch wenn er ein wenig stressig war.

Da wir auch über Ostern noch in Italien waren durfte das traditionelle Eiersuchen natürlich nicht fehlen. Die Kinder färbten am Vortag fleißig Eier, die der Osterhase dann am Ostersonntag versteckte. Da es in der Nacht noch ein wenig Neuschnee gab, wurde das Ganze besonders schön. Die Kinder hatten riesen Spaß. Danach ging es dann mit der gesamten Mannschaft rauf zur Plätzwiese. Dort oben war eine Menge Neuschnee runter gekommen und es schneite auch noch als wir die Serpentinen hochgefahren sind. Oben angekommen gab es erst einmal eine zünftige Schneeballschlacht und eine Stärkung in der Hütte. Mit fünf Rodeln ausgerüstet, sind wir dann todesmutig die Rodelpiste runter gefahren. Ein Riesenspaß für groß und klein!

Einen kleinen Schrecken gab es zu verdauen, als eines von den Kindern mit dem Akia abgeholt wurde. Nach einem Hermann Meier sehr ähnlichem Sturz über einen Fangzaun, war kurze Zeit nicht klar, ob sie sich schwer verletzt hatte. Doch kurze Zeit weiter gab es Entwarnung und es stellte sich zum Glück heraus, dass außer einer Prellung und einem Schrecken nichts weiter passiert war.

Insgesamt kann man sagen, dass die Skifahrt ein Erfolg war. Wir hatten Glück mit dem Wetter, gute Schneeverhältnisse und auch ansonsten ’ne Menge Spaß. cl