Jugendfahrt nach Usseln 2006

 


Jugendfahrt nach Usseln am 19.05.2006

Endlich war es soweit, dass von den Kindern lang erwartete Usseln- Wochenende sollte beginnen. Wir starteten mit 16 Kindern und 5 Betreuern (und sollten auch mit der gleichen Anzahl wieder zurückkommen). 

Die Erwartungen an das Wetter waren sehr hoch gesteckt, doch wir merkten bereits auf der Hinfahrt, dass unsere Vorstellungen nicht ganz den Tatsachen entsprachen. Nach etwa zwei Stunden Fahrt und der einhundertsten Frage von „Wann sind wir endlich da?“ erreichten wir Usseln. Die Zimmer waren schnell aufteilt, die Schlafsäcke ausgepackt und Haus und Umgebung wurden erkundet. 

Nach dem Abendessen war es dann an der Zeit die ersten Spiele in Angriff zu nehmen. Dass der „Zahnbürstenmörder“ eine so einnehmende Rolle haben würde, war niemanden vorher bewusst. Nach kurzer Einweisung ins Spiel waren die Kids Feuer und Flamme. Um nicht vom Zahnbürstenmörder erwischt zu werden, ging man nur noch zu zweit über den Flur und es wurde direkt jeder verdächtigt, der auch nur das Wort Zahnbürste in den Mund nahm. Der Abend wurde dann beendet mit einem Spiel, bei dem es galt das Haus auseinander zunehmen und doch noch irgendwie dabei Fragen zu beantworten. Die Kids waren zufrieden und ließen sich dann irgendwann ins Bett bugsieren, nachdem mehrfach verkündet wurde „Nein, den Zahnbürstenmörder gibt es nicht wirklich!“.

Der nächste Tag sollte eigentlich im Wald und Umgebung stattfinden. Da aber das Wetter leider erneut nicht mitspielte, wurde kurzfristig umgeplant und der Tag im Schwimmbad verbracht. Aber da ein solches Wochenende nicht ohne richtige Wanderung enden konnte, sind wir gegen Abend voller Optimismus und Regenklamotten los gewandert. Die „kurze Runde“ endete damit, dass alle Kinder und Betreuer bis auf die Knochen durchnässt waren und wir dann doch über eine Stunde unterwegs waren. So endete dann auch der zweite Tag ruhig und mit belagerten Heizungen (es gab ja auch gewisse Personen die nur ein Paar Schuhe mit hatten). 

Bevor wir uns am Sonntagmorgen Richtung Heimat machten, besuchten wir noch die Sommerrodelbahn in Willingen. Sowohl Groß als auch Klein hatte eine Menge Spaß. Und als dann auch noch die Trampoline von uns belagert wurden, war der Vormittag ein positiver Abschluss unseres Wochenendes. Gegen Nachmittag sind wir dann wieder in Gladbeck eingetrudelt und auf die Frage „Hat es euch denn Spaß gemacht?“, kam nur noch, ob wir denn nächstes Wochenende nicht auch wieder fahren könnten… 
Abschließend kann man sagen, dass das Wochenende ein Erfolg war und es allen viel Spaß gemacht hat.
ff