Hüttenwanderung vom 27.08.-28.08.2004

   

Hüttenwanderung vom 27.08.-28.08.2004

Am 27.08.2004 fand in diesem Jahr die Hüttenwanderung statt. Auf Grund meiner Urlaubsplanung wurde der Termin vorverlegt. Ich glaube fast, der frühe Termin beflügelte doch so manch einen, an diese Wanderung teilzunehmen. Denn wir waren immerhin mit 12 Personen. Wenn wir aber gedacht hatten, besseres Wetter zu ergattern, so sahen wir uns in den ersten beiden Tagen getäuscht. 
Am Freitag wurde das Haus in Beschlag genommen und Abends gingen wir wie immer zum Wilhelm zum Essen.

Samstagmorgen gegen 10 Uhr ging’s los. Das Wetter sah gar nicht so schlecht aus, seichtes Nieselwetter, aber nicht kalt. Ziel war der Ort Titmaringhausen. Am Skilift Bühlerhöhe vorbei über verschlungene Wege zum nördlichsten Dorf in NRW. In Titmaringhausen machten wir Einkehr im Dorfkrug, wo wir uns mit Werner trafen, um eine verdiente Pause zu machen. Zurück über den Pön nach Usseln. Auf diesem Weg hat es dann doch noch angefangen kräftig zu regnen. In der Hütte angekommen, warteten Karin und Dieter mit selbstgebackenem Kuchen auf uns.

Am Sonntag gingen wir am Schützenhaus vorbei Richtung Viadukt. Wir schlugen uns rechts in den Wald und gingen rauf zur Feriensiedlung „Am Rod“ und gelangten danach an die neu angelegte Biathlonstrecke mit ziemlich großem Schießstand. Diese Anlage wird von mehreren Bundesländern benutzt. Danach rauf zum Knoll. Auf’m Knoll, wie er richtig heißt. Genau auf dem Scheitelpunkt des Weges kam uns eine Jugendgruppe entgegen. Der Anführer kam uns irgendwie bekannt vor. Er trug eine Skijacke von der deutschen Nationalmannschaft. Ich dachte, gibt es die schon frei zu kaufen? Doch da rief Helmut schon: „Wo ist Behle?“. Ein großes Hallo, ein kleines Gespräch, und weg war der Held. Er musste die Gruppe noch ein bisschen flott machen, sie war bei ihm im Trainingslager. Wir konnten uns über die Begegnung mitten im Wald gar nicht beruhigen. 

Zurück ging es an der Diemelquelle und dem großen Skilift nach Usseln. Auf dieser Wanderung fand jeder Pilze, nur ich nicht. Am Abend war dann großes Pilzeessen angesagt. Ursel und Rolf, Marry und Uli, Karin und Udo mussten schon am Sonntag zurück. Anne und Helmut, Ilse und Werner, mein Werner und ich machten noch am späten Sonntagnachmittag einen Abendspaziergang durch Usseln. Am Wegesrand standen wieder beeindruckende Pilze, die ließen wir aber stehen. Am Montag nach dem Frühstück fuhr jeder seines Weges nach Hause.