2-Tageswanderung in Usseln 26.10 – 28.10.2007

 

2Tageswanderung in Usseln
26.10.-28.10.2007

Unsere Wanderwartin Linde hat es doch wieder geschafft, eine Wanderung in Usseln zu organisieren.
Diese war in den letzten Jahren mangels Beteiligung ausgefallen.
14 Mitglieder machten sich am Freitag auf den Weg, durch die Staus auf der Autobahn und in Willingen, 
nach Usseln.
 
 
 

Der Freitagabend beim gemütlichen Ausklang. 

 
 

Am Samstag um 8:00 Uhr ist Frühstück angesagt.
Werner wollte um 7:30 Uhr Brötchen holen, 
es war ihm jedoch jemand zuvor gekommen. 

Alle halfen den Tisch zu decken, alle?

 
 
 
 
 

Den Spüldienst übernahmen diesmal die Frauen. 

Danach liefen die Vorbereitungen zur Wanderung 
auf den Ettelsberg bei Willingen.

 
 
 

Es ging über die Sportstraße Richtung Viadukt. 

Zur Einstimmung nahm unser Wanderführer Uli gleich den ersten steilen Anstieg unterhalb des Viaduktes.
Automatisch wurde die Unterhaltung etwas ruhiger. 

Wir folgten der Straße “Am Schneppelnberg” und bogen 
dann Richtung Stryktal in die “Unter der Egge”.

 
 
 

Nach dem Abstieg zum Stryktal kamen uns die ersten Rollerskifahrer entgegen. Uns war bekannt, dass hier durch den Bundestrainer Jochen Behle, auch Langlauftraining durchgeführt wurde.

Überrascht waren wir jedoch, als wir im nächsten Tal auf eine neue Olympiaanlage für Biathlon trafen.

EWF-Biathlon-Arena.
Hier wurde fleißig trainiert. 

 
 
 
 
 
 

Die Mühlenkopfschanze ist eine Skisprungschanze im Upland bei Willingen im Landkreis Waldeck-Frankenberg (nordwestliches Hessen Deutschland ).

Sie wurde 1951 erbaut (2000 umfangreich modernisiert), ist die größte Großschanze der Welt und alljährlich Austragungsort eines internationalen Weltcup-Skispringens .

  Skisprungschanzen werden ab dem Sommer 2004 nach der Hillsize – und früher nach der K-Punkt-Weite in unterschiedliche Schanzengrößen eingeteilt. 
Es gibt die folgenden Größenklassen: 
– Kleine Schanze (HS: 20-49 m – K-Punkt: 20-45 m) 
– Mittlere Schanze (HS: 50-84 m – K-Punkt: 46-74 m)
– Normalschanze (HS: 85-109 m – K-Punkt: 75-99 m)
– Großschanze (HS: über 110 m – K-Punkt: 100-130 m) 
– Flugschanze (HS: über 185 m – K-Punkt: 145-185 m)
 
 

Wo geht es denn jetzt auf den Ettelsberg?

Wir wurden uns wie immer einig!

 
 

Wo ist denn meine Wurst geblieben? 

 


Oben auf dem Ettelsberg, am zentralen Treffpunkt der Wanderwege waren wir erneut überrascht, hier hatte Kyrill großen Schaden angerichtet. 
Es war sogar ein Kyrill-Lehrpfad eingerichtet, den man über eine Behelfsbrücke erreichen konnte. 

Kyrill 
(griechischer Vorname) ist der Name des Orkans, der am 18. Januar 2007 das öffentliche Leben in weiten Teilen Europas beeinträchtigte und in Böen mit Windgeschwindig-keiten von bis zu 225 km/h erreichte. Er forderte 34 Todes-opfer und führte zu erheblichen Sachschäden sowie zur vorzeitigen Schließung von Kindergärten, Schulen, Universitäten und Betrieben. 

 

 
 
Das neue Wahrzeichen des Weltcuportes wurde 2002 auf dem Ettelsberg errichtet. Der Turm hat eine Gesamthöhe von 59 m. Seine Aussichtsplattform ist mit einer Höhe von 875 m 
ü. NN der höchste Aussichtspunkt in Nordwest-Deutschland! Hinauf geht´s per Aufzug oder auf den 241 Stufen des Treppenhauses. Der Turm selbst ist mittels Sesselbahn kinderleicht zu erreichen. Ein großer kostenfreier Parkplatz steht den Besuchern an der Talstation zur Verfügung. Für die gastronomische Versorgung auf dem Berg ist durch Hüttenwirt Siggi und seinem Team in der Ettelsberghütte in bewährter Weise gesorgt! 

 
 
 

Willingen wird schneesicher 
Auf dem Ettelsberg-Plateau entsteht zurzeit ein 50 000 m³ großer Speichersee. 50 Schneekanonen sorgen dann auf 

ca. 7 Skipisten für 35 cm Schnee auf einer Breite von 30 m. 
•    19 Skilifte mit Abfahrtspisten von leicht bis schwer 
•    ca. 90  km gespurte Langlaufloipen  
•    Rodelhänge 
•    ca. 30 km geräumte Winterwanderwege 
•    Routen für Winterwandern mit Schneeschuhen 
•    Eislaufhalle Willingen 
•    Skisprungschanzen (Orenberg und Mühlenkopf) 
•    Biathlonstrecke mit Schießstand 

 
 

Eine Pause in Willingen mit Suppe oder Kuchen und warmen oder kalten Getränken brachte uns wieder zu Kräften. 

Es waren ja noch 5 km bis nach Usseln.

 
 
 
 
 

Der erste Schnee war eine willkommene Abwechslung. 

Wir folgten der Hochsauerlandstraße und unterquerten bei Wakenfeld die Eisenbahnlinie. Ein kleiner Anstieg (klein?) brachte uns auf einen Höhenweg Richtung Usseln. 

 
 
 
  Unser Ziel liegt kurz hinter der evangelischen Kirche.

Jetzt brauchten wir eine Pause.
Nix Pause, es lief doch bereits die Bundesliga.
Also Handy raus, auf Radio geschaltet 
und Kopfhörer ins Ohr geklemmt. 

 
 
Vor dem Abendessen mussten sogar noch die Handwerker ran, im Flur waren 2 Fliesen gesprungen.
Uli und Rolf hatten den Meißel gut im Griff, lösten 
die 2 Fliesen ohne weitere zu beschädigen. 
Rasch war der Kleber angerührt und 2 neue Fliesen verklebt. Zur Sicherheit wurden diese mit Brettern abgedeckt.In der Kupferpfanne hatten wir für unser 
Abendessen Tische reserviert.

 
 
 

Das leckere Essen hatten wir uns heute redlich verdient!

Am Sonntag machten wir uns nach dem Frühstück zu einem Spaziergang rund um Usseln auf den Weg.

 
 
 
 

Trotz des trüben Wetters hatten wir einige
schöne Aussichten über Usseln. 
 
 

Wir begannen mit dem Osterkopf. 

 
 
 
 

Die Büller Höhe ist für Skianfänger, 
Kinder und Rodler sehr zu empfehlen.

 
 
 

Am “Kahlen Pön” hatte Kyrill uns den Web verbaut, 
die Karte wurde nach einem Ausweg befragt. 

Wir entschieden uns dann doch für den alten Wanderweg 
und suchten den Weg durch das Unterholz.

 
 
 
 
 

Es ist keiner auf der Strecke geblieben.

Oder? 

 

Die Diemelquelle.

 
 

Wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder eine 2Tageswanderung in Usseln stattfindet und 
haben uns alle schon wieder bei 
der Wanderwartin angemeldet.